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Persönliche Erfahrungen zum Thema Onlinekommunikation 
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Onlinekommunikation: Der Ton macht die Musik…

Wie spricht man Blogger an, um Sie für ein Produkt zu gewinnen? Konkret: Wie begeistert man sie etwa für ein Wörterbuch? Der PONS-Verlag hat sich dazu Gedanken gemacht und eine bemerkenswerte Kampagne gestartet. Der Frankfurter Kommunikationsberater Tapio Liller hat seine Erfahrungen als Adressat lesenswert zusammengetragen - und mit den Machern Interviews geführt. Sein Fazit: „Alles in Allem eine sehr gelungene Aktion, die dem Empfänger Spaß macht und Anschlussgespräche verursacht.“

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Onlinekommunikation: Laut Studie sind Blogger am Austausch mit Unternehmen interessiert

Betreiber von Weblogs haben durchaus ein Interesse daran, sich mit Unternehmen auszutauschen. Dies zumindest ist ein Ergebnis einer jetzt veröffentlichten Studie. Die FH Köln wollte Erkenntnisse darüber gewinnen, „ob es Chancen oder Risiken gibt, wenn Unternehmen eine Kommunikationsbeziehung zu den Betreibern [von Blogs oder Foren] aufbauen“. Ein Ergebnis: 40 Prozent der 353 Teilnehmer wünschen einen direkten Kontakt zu Unternehmen, „beispielsweise über Presseveranstaltungen“. Ebenfalls beachtenswert bei strategischen Überlegungen für Ihre Onlinekommunikation: Blogger und Foren-Betreiber wünschen sich, mit Presseinformationen versorgt zu werden. Dem hätten 58,2 Prozent der Studienteilnehmer zugestimmt. Hierbei müsse aber der Aufbau von Kommunikationsbeziehungen unter Berücksichtigung der Web-2.0- und Netzkultur stattfinden, da „Blogger und Foren-Betreiber nicht nach klassischen Schemata Informationen aufnehmen und verbreiten“, heißt es weiter.

Die gesamte Studie können Sie sich auf den Seiten von infospeed, einem beteiligten Dienstleister für Webmonitoring, herunterladen.

Übrigens heißt es zu Beginn der Studie:

„Es steht mittlerweile außer Frage, dass User Generated Content immer stärker die Kaufentscheidung von Konsumenten beeinflusst. Der Einfluss von Foren und Blogs wurde in den letzten Jahren durch zahlreiche Medien und Studien bestätigt, und auch eine Fülle von Negativbeispielen wurde veröffentlicht.“

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Onlinekommunkation: Machen Sie sich mit der Blogosphäre vertraut

Nachdem die beiden jüngsten Posts sich in erster Linie um Twitter drehten, geht es diesmal weiter bei Punkt 3 meiner zehn Tipps zur Einschätzung, ob Sie Ihre Kommunikation im Onlinebereich ausbauen sollen:

3. „Es gibt im Netz – wie in der traditionellen Medienwelt – Meinungsbildner, die eine kleine, aber durchaus beachtenswerte Zielgruppe, beeinflussen. Diese sollten Sie – wie jeden anderen traditionellen (Fach)Journalisten, der sich mit Ihrem Unternehmen/Ihrer Organisation/Ihrem Geschäftsfeld beschäftigt – kennen.“

Angesichts der täglich wachsenden Anzahl von Weblogs, erscheint es schwierig, bei der Entwicklung am Ball zu bleiben. Aber keine Sorge: Ihr Feedreader hilft Ihnen dabei. Und gesunde Neugier ebenso: Gucken Sie sich in der Blogosphäre um. Verschaffen Sie sich immer wieder einen aktuellen Eindruck. Welcher Blog erscheint Ihnen kompetent, zuverlässig und relevant? Welchen lesen Sie selbst gern? Mit welcher Autorin/welchem Autor könnten Sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen – und warum (nicht)? Wie auch bei anderen Themen könnten Sie dazu eine Sprachregelung für bzw. gegen eine Zusammenarbeit entwickeln.

Es könnte ja zum Beispiel sein, dass sich ein Blogger bei Ihnen meldet und nach einer Stellungnahme oder einem Pressefoto fragt. Da wäre es von Vorteil, ohne großen Rechercheaufwand zu wissen, mit wem Sie es zu tun haben und ob eine Zusammenarbeit in Ihre Strategie passt. Kommunizieren Sie Ihre Entscheidung eindeutig und gut begründet. Denn Ihre Haltung könnte mit wenigen Klicks zum Thema im Netz werden. Dafür ein Beispiel:

Am 27. Februar erschien auf dem Blog Carta ein Artikel, der eine Konversation zwischen einem Blog-Autoren und der Pressestelle des ZDF beschreibt. Autor Robin Meyer-Lucht hatte für einen Artikel über ZDF-Chefredakteur Nikolas Brender ein Foto in Mainz angefragt. Er bekam es nicht. Erwartungsgemäß konnte er die Entscheidung des ZDF nicht nachvollziehen. Auch hielt er die Kommunikation des ZDF für nicht konsistent. Beides machte er im oben verlinkten Artikel zum Thema.

Andere Blogs haben dies aufgegriffen, etwa Medienlese. Das Resultat: Eine wochenlange Diskussion auf mehreren Blogs, die sich auch schnell solchen Themen wie Wertschätzung, dem Verhältnis zwischen neuen und traditionellen Medien sowie GEZ-Gebühren zuwandte. Hätten Sie gern Anlass gegeben zu einer solchen Diskussion?

Epilog: Am 9. März fand sich die Geschichte bei Spiegel Online wieder – hatte es also in Deutschlands meistgeklicktes Nachrichtenportal geschafft. Und damit wären wir auch schon beim nächsten Hinweis für die Bewertung von Online-Kommunikation: Das Internet ist kein Paralleluniversum. Dazu später noch ein paar Beispiele.

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Onlinekommunikation: Blogger – wer ist das eigentlich?

Ihnen fällt es schwer, sich anhand Ihrer Suchergebnisse ein Bild von Bloggern zu machen? Sie können sich schwer vorstellen, wer sich hinter den einzelnen Beiträgen verbirgt? Karsten Füllhaas, unabhängiger Berater für Online-Reputation Management und Social Media – und Blogger – , hat dazu Informationen zusammengetragen: http://www.fuellhaas.com/2009/03/31/wer-sind-eigentlich-die-blogger/

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Onlinekommunikation: Lernen Sie die Wortführer kennen

Auf Ihrer Festplatte oder Ihrem Schreibtisch – sei es eine Excel-Tabelle oder ein Karteikasten – haben Sie sicher eine Übersicht mit den Kontakten der Journalisten, mit denen Sie häufiger zu tun haben. Die in der Vergangenheit schon einmal über Ihr Unternehmen und die Produkte berichtet haben oder in irgendeiner anderen Form eine Öffentlichkeit dafür hergestellt haben. Wie auch immer im Einzelfall die Zusammenarbeit und der jeweilige Tenor eines Beitrags aussehen mag: Journalisten sorgen für Reichweite. Sie beeinflussen das Bild, das Ihre Stakeholder von Ihrem Unternehmen haben. Sie sind eine angesehene Berufsgruppe.

Wissen Sie alles längst. Dann bedenken Sie: Menschen mit genau dieser Wirkung und diesem Standing gibt es auch im Netz. Blogger. Zu fast jedem Thema, jeder Branche, jeder Produktgattung gibt es Autorinnen und Autoren, die sich regelmäßig und ambitioniert damit auseinandersetzen. Arbeiten Sie in der Pharmaindustrie? Dann gucken Sie doch mal bei gesundheit.blogger.de. Als PR- oder Werbefachfrau/mann interessiert Sie vielleicht www.brouhaha.de.

Wenn Sie Ihren Feedreader mit den „richtigen“ Suchanfragen füttern, sind Ihnen sicherlich auch schon einige Blogs ins Netz gegangen. Und deren Autoren in Ihre journalistischen Kontakte aufzunehmen, dafür gibt es gute Gründe:

  1. Mit ihren Beiträgen können Blogger das Image Ihres Unternehmens und seiner Produkte im Netz entscheidend beeinflussen. Sie kennen sich in der Regel sehr gut im jeweiligen Thema aus – vielleicht sogar besser als Sie selbst. Dieser Expertenstatus führt häufig zu hoher Anerkennung bei den jeweiligen Lesern. Auch die – zuweilen kritische – Herangehensweise ist oft vergleichbar mit der von „Journalisten 1.0“. Nicht zu vergessen: Auch Journalisten bloggen.
  2. Viele bloggen in ihrer Freizeit. Ergo: Blogger haben einen hohen Identifikationsgrad mit ihrem jeweiligen Thema, der sie auch nach Feierabend noch umtreibt. Das bedeutet für Sie: Blogger sind eine interessierte und folglich interessante Zielgruppe für Informationen aus erster Hand.
  3. Angenommen, ein Blogger hätte bei Ihrem Produkt – sagen wir mal einem Mobiltelefon – herausgefunden, wie man bestimmte Sperren umgehen kann. Wem sollte der Blogger als erstes Bescheid geben? Genau – Ihnen, und nicht über seine Webseite der Weltöffentlichkeit. Dazu muss er – oder sie – aber auch wissen, wen er dazu auf welchem Weg informieren soll. Teilen Sie es ihm mit, so wie Sie sich auch in der traditionellen Medienwelt als Ansprechpartner positioniert haben. Mit derselben Seriosität, Professionalität und Authentizität. Zugegeben: Verhindern können Sie einen solchen Scoop vermutlich nicht. Aber zumindest wären Sie unter den ersten, die es erfahren. Und wenn dann Zeitungen oder Sender bei Ihnen nachfragen, was es „mit dieser Geschichte auf sich hat, die da im Netz kursiert“, können Sie kompetent antworten.
  4. Kommunikationsstrategie hin oder her: Die Blogger, deren Texte in Ihrem Feedreader auflaufen, beschäftigen sich mit den selben Produkten und Themen wie Sie. Auf der inhaltlichen Ebene gibt es also schon mal viele Gemeinsamkeiten. Somit auch zahlreiche Anknüpfungspunkte für anregenden Gedankenaustausch – und Spaß.

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